| sollte erst dann montiert werden, wenn der entsprechende
Raum fertig verputzt und gestrichen ist. Der Estrich sollte
fertig verlegt sein. Es muss abgeklärt werden, ob ein Kesselfundament
notwendig oder erwünscht ist. Gut Dämmen! Befinden
sich auch die Öltanks im gleichen Raum, sollten auch die
Auffangwanne gemauert, die notwendigen Putz- und Malerarbeiten
erledigt sein.
Stellen Sie den Kessel so auf, dass ein einfacher Anschluss
des Rauchgasrohrs an den Schornstein möglich ist. Montieren
Sie die Rauchgasrohre zuerst, denn die Wellrohre lassen sich
leichter ausrichten. In alten Schornsteinen muss möglicherweise
ein Anschluss erst hergestellt werden. Sprechen Sie alle Schornsteinfragen
am besten mit dem Bezirksschornsteinfegermeister ab. Ggf sollte
eine Kaminsanierung durchgeführt werden.
Montieren Sie die Pumpengruppen und Sicherheitsgruppe
direkt am Kessel und verbinden die Anschlüsse mit dem
Wellrohr über Verschraubungen. Hanfen Sie die entsprechenden
Rohre bzw. Teile vorschriftsmäßig ein und montieren
Sie die entsprechenden Teile. Die Anschlüsse liegen am
rückwärtigen Teil des Kessels.
Am höchsten Punkt der Anlage befinden sich Entlüfter,
aus denen die Luft beim Befüllen der Anlage entweichen
kann. Die Verkleidung wird nach Angabe der jeweiligen Montageanleitung
montiert.
Die Heizung kann von einem Fachmann in Betrieb genommen
und abgenommen werden. Dazu gehört der Anschluss der
Elektroleitungen, die Überprüfung der Ölanlage,
das Füllen der Anlage, die Einstellung des Brenners und
der Regeleinrichtungen.
Zum Füllen der Anlage schließt man einen Füllschlauch
an den jeweiligen Füllhahn des Kessels oder Speichers
an. Zuerst wird dieser Hahn geöffnet, dann erst das Zapfventil
der Kaltwasserzuführung. Das Wasser wird langsam eingefüllt,
also das Zapfventil langsam und nicht vollständig geöffnet.
Die im Kessel und im Speicher vorhandene Luft entströmt
den Entlüfterventilen der Anlage. Zum Füllen des
Heizkreislaufs müssen auch die Ventile der Heizkörper
geöffnet werden. Das Füllen der Anlage ist kein
"Hexenwerk", doch erfordert es Fingerspitzengefühl,
sodass man sich am besten vom Fachmann einweisen lässt.
Wenn Sie das Grundprinzip verstanden haben, können Sie
den Arbeitsgang später selbst durchführen. Ist der
erforderliche Wasserdruck erreicht, werden alle Verschraubungen
auf Dichtigkeit überprüft. Undichte Stellen müssen
Sie ausbessern und undichte Schraubverbindungen nachziehen.
Zum Schluss wird die Heizungsregelung eingestellt. Das umfasst
z.B. die Einstellung der Vorlauftemperatur nach der Außentemperatur
und die Nachtabsenkung. Diese Einstellung muss meist im Laufe
der Zeit dem genauen Bedarf angepasst werden
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